Manuelle Lymphdrainage in Berlin-Charlottenburg
Alle gesetzlichen und privaten Kassen
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Behandlung mit sehr sanften, kreisenden Griffen. Verordnet wird sie, wenn sich Flüssigkeit im Gewebe staut, etwa nach einer Operation, nach einer Verletzung oder bei einem bestehenden Lymphödem oder Lipödem.
Anders als bei anderen Heilmitteln legt die verordnende Praxis die Behandlungszeit fest. Auf der Verordnung steht MLD 30, MLD 45 oder MLD 60, und diese Zeit dürfen wir weder kürzen noch verlängern.
Häufig gehört eine Kompressionsbandagierung dazu. Sie ist eine eigene Position und muss ebenfalls auf der Verordnung stehen, wenn sie abgerechnet werden soll.
Ihre Vorteile
- Behandlungszeit genau nach Verordnung, MLD 30, 45 oder 60 Minuten
- Kompressionsbandagierung nach Verordnung möglich
- Behandlung durch Therapeuten mit Zusatzqualifikation
- Alle gesetzlichen und privaten Kassen
- Erdgeschoss und rollstuhlgerecht, auch mit eingeschränkter Mobilität erreichbar
So läuft die Behandlung ab
- 1
Verordnung prüfen und Befund
Wir sehen uns an, welche Zeit verordnet wurde und ob eine Kompressionsbandagierung dabeisteht. Danach schauen wir uns die betroffene Körperregion an.
- 2
Behandlung
Die Griffe sind sehr sanft, deutlich sanfter als bei einer Massage. Kräftiger Druck würde die feinen Lymphgefäße eher behindern als unterstützen. Die Behandlung dauert genau die verordnete Zeit.
- 3
Kompression, falls verordnet
Wenn eine Bandagierung verordnet ist, legen wir sie im Anschluss an. Sie soll das Ergebnis der Behandlung halten, bis Sie das nächste Mal kommen.
- 4
Zwischen den Terminen
Bewegung und, falls vorhanden, Ihre Kompressionsversorgung tragen wesentlich zum Ergebnis bei. Wir besprechen mit Ihnen, worauf Sie im Alltag achten können.
Häufige Fragen
Warum steht auf meinem Rezept MLD 30, MLD 45 oder MLD 60?
Das ist die verordnete Therapiezeit in Minuten. Bei der Lymphdrainage entscheidet die verordnende Praxis über die Dauer, nicht die Physiotherapiepraxis. Die Angabe ist eine Pflichtangabe auf der Verordnung. Wir dürfen die Zeit weder verkürzen noch verlängern, auch nicht auf Wunsch.
Ist eine Lymphdrainage dasselbe wie eine Massage?
Nein. Eine Massage arbeitet mit deutlichem Druck an der Muskulatur. Die Lymphdrainage arbeitet mit sehr leichtem Druck direkt unter der Haut, weil dort die Lymphgefäße liegen. Wenn es sich für Sie zu sanft anfühlt, ist das kein Zeichen für eine schwache Behandlung, sondern die Methode.
Bekomme ich die Kompressionsbandagierung automatisch dazu?
Nur, wenn sie auf der Verordnung steht. Sie ist eine eigene abrechenbare Position. Wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sie für sinnvoll hält, muss sie ausdrücklich verordnet werden. Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind, dann sehen wir gemeinsam auf die Verordnung.
Wie schnell muss ich anfangen und was, wenn ich pausieren muss?
Die Behandlung muss innerhalb von 28 Kalendertagen nach dem Ausstellungsdatum beginnen, bei dringlichem Behandlungsbedarf innerhalb von 14 Tagen. Wird die laufende Behandlung länger als 14 Kalendertage unterbrochen, verfällt die Verordnung. Gerade bei der Lymphdrainage wird oft mehrmals pro Woche behandelt, sagen Sie uns deshalb frühzeitig Bescheid, wenn Sie verreisen.
Darf jede Therapeutin Lymphdrainage machen?
Nein. Für die Abrechnung der Manuellen Lymphdrainage ist eine anerkannte Zusatzqualifikation erforderlich. In unserer Praxis behandeln Therapeutinnen und Therapeuten, die diese Weiterbildung abgeschlossen haben.
Was kostet mich die Behandlung als gesetzlich Versicherter?
Wir rechnen mit Ihrer Krankenkasse ab. Erwachsene ab 18 Jahren zahlen die gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent der Behandlungskosten zuzüglich zehn Euro je Verordnung. Da bei der Lymphdrainage häufig längere Einheiten verordnet werden, fällt der prozentuale Anteil entsprechend höher aus. Mit Befreiungsausweis entfällt die Zuzahlung.
Bereit für Ihren ersten Termin?
Rufen Sie uns an oder kommen Sie direkt vorbei — wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Gesundheit.