Triggerpunktbehandlung in Berlin-Charlottenburg
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Als Triggerpunkte werden umschriebene, druckempfindliche Stellen in der Muskulatur bezeichnet. Charakteristisch ist, dass der Druck auf eine solche Stelle Beschwerden auslösen kann, die an anderer Stelle wahrgenommen werden, etwa im Nacken mit Ausstrahlung Richtung Kopf.
Die Triggerpunktbehandlung ist keine eigene Position auf der Heilmittelverordnung. Wir setzen sie innerhalb einer verordneten Behandlung ein, meist im Rahmen der Klassischen Massagetherapie, der Manuellen Therapie oder der Krankengymnastik.
Sie ist ein Baustein und keine eigenständige Therapie. In aller Regel folgt darauf der aktive Teil, denn eine gelöste Muskelstelle allein ändert die Belastung nicht, die zu ihr geführt hat.
Ihre Vorteile
- Gezielte Arbeit an einzelnen Muskelstellen statt flächiger Behandlung
- Teil einer verordneten Behandlung, kein zusätzlicher Termin nötig
- Wird mit aktiven Übungen kombiniert
- Auch als Selbstzahlerleistung möglich
- Behandlung durch ausgebildete Physiotherapeuten
So läuft die Behandlung ab
- 1
Aufsuchen
Wir tasten die Muskulatur ab und suchen die Stellen, die auf Druck reagieren. Sie geben uns Rückmeldung, ob und wohin die Beschwerden ausstrahlen.
- 2
Behandeln
Auf die Stelle wird für einige Sekunden gezielter Druck ausgeübt, oft mehrfach. Das ist deutlich spürbar und soll unangenehm, aber aushaltbar sein.
- 3
Bewegen
Direkt im Anschluss bewegen wir die behandelte Muskulatur, meist mit Dehnung und aktiver Bewegung. Dieser Teil ist wichtig, damit die Wirkung nicht sofort verpufft.
Häufige Fragen
Bezahlt die Krankenkasse eine Triggerpunktbehandlung?
Nicht als eigene Leistung, denn sie ist keine eigene Position im Heilmittelkatalog. Wenn wir sie innerhalb einer verordneten Behandlung einsetzen, etwa bei Massage oder Manueller Therapie, entstehen für Sie keine Zusatzkosten. Ohne Verordnung ist sie als Selbstzahlerleistung möglich.
Warum tut es an einer ganz anderen Stelle weh?
Das ist das typische Merkmal, das der Behandlung ihren Namen gegeben hat. Druck auf eine bestimmte Muskelstelle kann Beschwerden auslösen, die woanders wahrgenommen werden. Deshalb behandeln wir manchmal an einer Stelle, die Sie zunächst gar nicht als Problem empfunden haben.
Wie stark darf der Druck sein?
Deutlich spürbar, aber aushaltbar. Wenn Sie die Luft anhalten oder verkrampfen, ist es zu viel, dann arbeitet die Muskulatur dagegen und die Behandlung wirkt schlechter. Sagen Sie es uns, wir regeln sofort herunter.
Kann ich danach Muskelkater bekommen?
Ja, das kommt vor und ist in den ersten ein bis zwei Tagen nach der Behandlung normal. Bewegen Sie sich in dieser Zeit normal weiter und trinken Sie ausreichend. Wenn die Beschwerden deutlich zunehmen oder länger anhalten, sagen Sie uns beim nächsten Termin Bescheid.
Bereit für Ihren ersten Termin?
Rufen Sie uns an oder kommen Sie direkt vorbei — wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Gesundheit.